Einblick

Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen verhindern

Pflegebedürftige Menschen haben das Recht, vor Gewalt geschützt zu werden. Sie können sich oftmals schlecht wehren oder von Vorfällen berichten. Zudem können die Folgen schwerwiegend sein. Wer Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen beobachtet, muss etwas tun.

Der ZQP-EINBLICK vermittelt kurz und verständlich, was man dazu wissen sollte und wie man vorgehen kann.

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Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen verhindern

Was man wissen sollte

Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen bedeutet: Durch eine Handlung oder das Unterlassen einer angemessenen Reaktion wird ihnen Schaden oder Leid zugefügt. Dies kann körperlich, psychisch oder finanziell sein.

Beispiele für Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen:

  • sich respektlos verhalten
  • bevormunden
  • Hilfe vorenthalten
  • Schmerzen zufügen
  • Freiheit einschränken

Freiheitseinziehende Maßnahmen (FEM) sind eine besondere Form der Gewalt. Sie greifen stark in die Grundrechte ein und sind gefährlich für die Gesundheit.

In Pflegeeinrichtungen ist zudem aggressives Verhalten zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern nicht selten.

Was man tun kann

Angehörige, professionell Pflegende, ehrenamtlich Helfende, Besucherinnen und Besucher können helfen, wenn sie Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen wahrnehmen.

10 Tipps zum Schutz pflegebedürftiger Menschen vor Gewalt

Gewalt findet oft im Verborgenen statt. Betroffene können oder wollen vielleicht nicht über gewaltsame Vorfälle berichten. Daher ist es wichtig, genau hinzuschauen. Besonders wenn die Gewalt nicht direkt erkennbar ist, fällt es schwer, einen Verdacht zu äußern.

Im ZQP-EINBLICK sind 10 wichtige Tipps zum Schutz pflegebedürftiger Menschen übersichtlich zusammengefasst und verständlich erläutert. Dazu gehört:

1.   Anzeichen wahrnehmen
2.   Beobachtungen ansprechen
3.   Hilfe anbieten
4.   Alles dokumentieren
5.   Position beziehen
6.   Verantwortliches Personal verständigen
7.   Ärztliche Untersuchung anregen
8.   Beschwerden anbringen
9.   Rat holen
10. Polizei rufen

Weitere Informationen und Anlaufstellen

Der ZQP-EINBLICK informiert zudem, wo man Beschwerden anbringen oder Rat einholen kann. Dazu sind Angebote wie die ZQP-Datenbank zur Beratung in der Pflege aufgeführt. Diese hilft bei der Suche nach Beratungs- oder Beschwerdestellen.

 

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